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Analogie #8

Rückblick September
Analogie #8

September… so ganz schlüssig warst du dir nicht, was du uns nun präsentieren wolltest, oder? Na ja, schlussendlich hast du dich ja doch für einen regnerischen Herbst entschieden. Perfekt, um mich mit einer Tasse Tee gemütlich vor meine analogen Fotos der vergangenen Tage zu setzen und die Momente Revue passieren zu lassen. Viel ist passiert, also lasst uns gleich mal loslegen.

Vienna

Wie bereits in meinem letzten Analogie-Post geschrieben, habe ich mir am Ende des letzten Monats eine kleine Auszeit gegönnt und war mal wieder in Wien zu Besuch. Doch ich muss zugeben, dass ich neben gemütlichen Frühstücken, diversen Weinen, gutem Kaffee und noch besseren Gesprächen auch ein, zwei Projekte besprochen habe, die versprechen, sehr interessant zu werden. Darauf könnt ihr euch in jedem Fall schon mal freuen; ich tue es bereits.

Film… auf dem Land und in der Luft

Zurück in Deutschland kristallisierte sich relativ schnell heraus, dass dieser Monat unter dem Zeichen des Filmens steht. Während meiner Arbeit für Art Arminum drehte ich, wie auch schon in den vergangenen Monaten, mit Anton von Gigart weitere Werbefilme. Besonders spannend war in diesem Zusammenhang ein Filmdreh mit einem Multikopter  und das im Dresdner Fußballstadion. Ich kann diesem Sport absolut nichts abgewinnen, aber die Atmosphäre, wenn man Sonntagmorgen ganz alleine in der Mitte eines Stadions steht und die Ruhe vor dem Sturm spürt, ist einfach unbeschreiblich.

Doch nicht nur beruflich umgab mich der Film. Mein Freund Clemens arbeitete bei einem Kurzfilmprojekt zum Thema Heimatvertriebene mit, dessen Erstaufführung in der Schauburg stattfand. Es war ein sehr spannender Abend, der mich auch noch nachträglich zum Denken angeregt hat und manche Aspekte und Fragen mit einem ganz anderen Licht beleuchtet hat.

Fotoshootings

Letztens sagte jemand zu mir: „Du fotografierst auch nur bei schlechtem Wetter, oder?“. Damit hatte er in letzter Zeit gar nicht mal so unrecht. Als ich die wunderschöne Elena fotografiert habe verschwand die Sonne bei jedem Foto weiter hinter dem Horizont, bis sie uns nach einer halben Stunde ganz verließ. Daraufhin entwickelte sich ein sehr spannendes Nachtshooting, bei dem wir die Dresdner Altstadt von einer anderen Seite kennenlernen durften. Bei dem Shooting mit der lieben Anna-Maria hingegen kamen wir direkt in den Regen.

Doch von dem Hauptprojekt in diesem Monat, mit Stefanie, gibt es leider kein analoges Foto. Worüber ich mich sehr ärgere. Dafür fehlte am Ende leider die Zeit, da wir mit 6 Stunden reiner Shootingzeit ohnehin schon überzogen hatten und ich es in der Hektik vergessen habe. Am Sonntag werde ich aber die Ergebnisse von diesem Projekt präsentieren, also seid gespannt.

Zeit, Projekte, Freude

Ja schlussendlich muss ich sagen, dass mir auch der September vorkam wie zwei oder drei Monate, da einfach so viel passiert ist. Einige Projekte habe ich beendet, gleichzeitig habe ich auch einige Projekte weitergeplant, begonnen oder vorangetrieben. Doch ich saß auch Nächtelang in Bars, um mit Freunden über Singularität, trügbare Sinne, Hafen-Methapern, Politik und das Leben im Allgemeinen zu philosophieren. Getreu dem Motto: „Eine Flasche Rotwein ersetz 26 Semester Philosophiestudium“.

Somit freue ich mich auf den nächsten, spannenden Monat.

Leica M2
Leica 50mm ƒ2.0 summar
KODAK Portra 160
Fotolabor Görner
julius

There are 2 comments on this post
  1. Bini
    Oktober 08, 2016, 1:45 pm

    Wunderschön!

    • julius
      Oktober 08, 2016, 10:16 pm

      Dank dir 🙂