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Analogie #10

Rückblick November
Analogie #10

Brrrrr, so schnell kann es gehen. Kaum habe ich träumerisch vom schönen Herbst geschwärmt, ist er auch schon wieder vorbei und eine eisige, weiße Raureif-Fläche hat es sich in der Umgebung gemütlich gemacht. Um der Dunkelheit entgegen zu treten, werden die Balkone und Fenster mit allerhand Lichterketten, Sternen und Schwibbögen verziert. Was stellenweise durchaus gemütlich und schön aussieht, mich gleichsam jedoch, dank hochfrequenter Farbwechsel, rätseln lässt, wer hinter diesem Fenster noch schlafen kann und ob ich einen epileptischen Anfall bekomme, wenn ich weiterhin darauf schaue.

Doch schlussendlich sind das alles Vorboten, die einem leise, gehässig und unmissverständlich ins Ohr flüstern: „Das Jahr neigt sich dem Ende und Weihnachten rückt näher. Ja, du hast noch kein einziges Geschenk und natürlich auch noch keine Ideen!“

Doch davon lasse ich mich nicht weiter einschüchtern, sondern nehme die Ergebnisse ganzer vier Filme, die ich im November gefüllt habe, zur Hand und lasse die Zeit Revue passieren. Warum vier Filme entstanden sind? Tja, dazu mehr weiter unten.

Vorweihnachtsstress

Wie bereits in der letzten Analogie erwähnt, hat der Vorweihnachtstress begonnen und wird stetig mehr. Auch diesen Monat konnte ich wieder viele spannende Projekte umsetzen. Und bei all dem Stress muss ich einfach sagen, dass ich meinen Job sehr liebe. Denn mit jedem Projekt und mit jedem Kunden lerne ich etwas Neues kennen und erfahre viel über Bereiche, mit denen ich ansonsten wahrscheinlich nie in Berührung kommen würde. Über dieses Privileg bin ich sehr glücklich. Genauso wie darüber, dass ich mit den Menschen zusammenarbeite, die ich zu meinen Freunden zählen darf.

3 Verrückte in Prag

Der November neigte sich dem Ende entgegen und läutete die Adventszeit ein. Beflügelt von unserem letzten gemeinsamen Ausflug in die Sächsische Schweiz entschieden Paul, Jonas und ich uns dafür, ein gemeinsames Wochenende in Prag zu verbringen. Wir mieteten uns für vier Tage ein industrielles Loft am Stadtrand der tschechischen Hauptstadt, um den zweiten Advent ausgiebig zu nutzen. Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie unglaublich großartig dieses Apartment ist und vor allem wie gut geeignet. Es folgte ein sehr produktives und kreatives Wochenende, in dem wir drei allerhand Ideen umsetzten und auch entwickelten. Dabei sahen wir das wunderschöne Prag größtenteils nur bei Nacht, was der guten Stimmung jedoch keinerlei Abbruch tat. Wer die Instagram-Storys von uns dreien verfolgt hat oder Jonas‘ Livestreams von unseren Shootings, konnte schon ungefähr ein Gefühl dafür bekommen, was wir dort alles erlebt haben. In den kommenden Tagen und Wochen werdet ihr noch (viel) mehr von den Ergebnissen zu hören und sehen bekommen. Natürlich habe ich das ganze Wochenende auch analog begleitet.

Fragen? Anmerkungen?

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und somit auch das erste Jahr meiner Analogie. Natürlich werde ich sie im kommenden Jahr weiterführen und darauf freue ich mich auch schon sehr. Doch ich möchte den letzten Beitrag in diesem Jahr nicht nur dazu nutzen, den Dezember Revue passieren zu lassen, sondern auch das ganze vergangene Jahr. Dazu kommt, dass ich ebenfalls auf eure Fragen, Kritiken und Anmerkungen eingehen möchte. Also schreibt mir doch gerne, was euch auf dem Herzen liegt. Entweder direkt hier drunter als Kommentar, bei Facebook, per Mail, als SMS, Postkarte oder was auch immer euch lieb ist. Ich bin gespannt auf eure Zeilen!

Leica M2
Leica 50mm ƒ2.0 summar, Voigtlaender 35 mm / F 1,2 Nokton II
KODAK Portra 160, KODAK T-Max 400
Fotolabor Görner
Hasselblad 500C/M
Zeiss Planar T✻ 80mm f/2.8
KODAK Portra 160
Einzelne Aufnahmen sind von Jonas Benkert
julius

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