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Camera. What else?

Camera. What else?

Was benötigt ein Fotograf? Richtig: mindestens eine Kamera. Doch neben dem leisen, klickenden Begleiter in der Hand gibt es noch viele weitere Dinge, die mir persönlich beim Prozess des Fotografierens sehr wichtig sind. Und genau damit möchte ich mich in den folgenden Beiträgen beschäftigen. Ehe ich auf die vielen kleinen und großen Helfer eingehen werde, sollte ich der Fairness halber doch mein derzeitiges Kamerasetup erwähnen. In den kommenden Posts wird es spannender und nicht ganz so technisch ausgelegt.

Die Arbeitsmaschine

Canon EOS 5D MarkIII

Ich liebe das Gefühl wie die 5D in meiner Hand liegt und meine Finger blind, alle für mich wichtigen Bedienelemente einstellen können. Besonders mit meinem derzeitigen Lieblingsobjektiv, dem Canon 85mm ƒ1.2 LII USM, handelt es sich einfach um eine reine Arbeitsmaschine, die darum auch kein Hehl macht. Ich mag das Gewicht und die Größe. Zuverlässig, hochauflösend und scharf. Was mir vor allem bei der Studiofotografie gefällt, ist die mögliche ISO50, die mir einfach noch etwas Spielraum bei der Blende bietet.
Warum ich Canon nutze und nicht Nikon, Sony, Leica oder was auch immer? Ich habe mit Canon angefangen und mag das Bedienkonzept. Technische Aspekte haben damit also nichts zu tun.

Der tägliche Begleiter

Leica M2

Verdammt! Sieht sie gut aus! Eine Leica schmeichelt nicht nur der Hand, in der sie liegt, sondern auch dem Auge des Betrachters und der Person vor der Linse. Sie stammt aus dem Jahre 1957 und bannt mit einem unspektakulären ‚klick’ einzigartige Bilder auf den eingelegten 35mm-Film. Als Objektiv verwende ich ein 50mm ƒ2.0 summar aus dem Jahre 1932, das mittlerweile schon etwas milchig ist und besonders zu den Rändern hin an Schärfe verliert. Ich mag diesen Look.
Diese Kombination ist vor allem, weil sich das Objektiv im Gehäuse der M2 versenken lässt, sehr platzsparend. Das ist mir wichtig, da ich die Kamera fast immer dabei habe um Erinnerungsfotos zu machen. Sie ist mein täglicher Begleiter und es ist einfach schön, am Ende des Monats über die entwickelten Fotos zu schauen und sich an die jeweiligen Momente zu erinnern. Die dabei entstehenden Fotos gibt es in meiner monatlichen Rubrik Analogie zu sehen.

Was lernen wir daraus?

Fazit

Eine Kamera muss Spaß machen. Man muss sie in die Hand nehmen und sofort Lust bekommen zu fotografieren ohne zweimal darüber nachdenken zu müssen. Die beste Technik nützt niemanden etwas, wenn er sie nicht benutzt. Deshalb stehen für mich die Daten, auch wenn man sie nicht vernachlässigen darf, an zweiter Stelle und das Gefühl an Erster.

julius